AMBA-Umfrage: China führt beim Frauenanteil

Mehr MBA-Bewerber, mehr Part-time-Programme und etwas mehr Frauen – die neue AMBA-Umfrage analysiert die globalen Entwicklungen auf dem MBA-Markt.

Die Zahl der MBA-Bewerber an internationalen Business Schools, die von der AMBA akkreditiert sind, sowie in den einzelnen angebotenen Studiengängen ist von 2018 auf 2019 im Schnitt jeweils um sieben Prozent pro Schule gestiegen. Das größte Wachstum gab es in Ozeanien (Australien, Neuseeland und Fiji) mit 54 Prozent mehr Bewerbern pro Schule und 41 Prozent pro Studiengang. An zweiter Stelle steht Afrika mit 35 Prozent mehr Bewerbern.

Das zeigt der neue Application and Enrolment Report der Association of MBAs (AMBA). Grundlage sind die Daten für 2019 von weltweit 237 Business Schools, die mit den Zahlen derselben Business Schools von 2018 abgeglichen wurden. Wichtig dabei: Die AMBA akkreditiert zwar Schulen weltweit, in den USA, dem größten MBA-Markt, sind jedoch nur zwei Business Schools akkreditiert, was die Aussagekraft der Studie zu der Region „Nordamerika und Karibik“ (drei Schulen in Kanada, fünf in Mexiko und zwei in der Karibik) natürlich deutlich reduziert. Zum Vergleich: In China sind 43 Schulen akkreditiert, in Großbritannien 38 Schulen, in Russland 14, in Indien 12 und in Deutschland sechs Schulen.

Erfasst wurden die Daten von Bewerbungen und Einschreibungen in Studiengängen zum MBA, Master in Business Management (MBM) und Doctor in Business Administration sowie anderen Wirtschaftsstudiengängen. 233 Schulen lieferten Daten zu ihren MBA-Programmen.

Dabei ist die durchschnittliche Zahl der Bewerbungen pro Schule von 548 auf 576 in 2019 gestiegen. Die durchschnittlichen Einschreibungen sanken dabei leicht von 205 auf 204. Die durchschnittliche Bewerberzahl pro Programm stieg von 145 auf 153. Die durchschnittlichen Einschreibungen bei Programm blieben konstant bei 54. Die meisten Bewerbungen pro Schule und Programm gab es in China (inklusive Hongkong) mit im Schnitt 1.694 Bewerbungen pro Schule und 475 pro Programm. Die zweitgrößte Zahl der Bewerber pro Programm gibt es in Indien mit 254 Bewerbern.


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